Frunix FAQ

Fragen und Antworten zu FRUNIX & FRUCTOSE

FAQ - Schnell erklärt, worum es geht...

Das Thema Fructoseintoleranz ist äußerst komplex und wir haben uns bemüht, die Antworten möglicher Fragen zu diesem Thema zusammenzuschreiben. Sollten dennoch Unklarheiten bestehen, können Sie uns gerne über unser Kontaktformular anschreiben.

Was ist an Fructose so schädlich?

Fructose ist - teilweise auch versteckt - in sehr vielen Nahrungsmitteln enthalten. Hoher Konsum führt zu erhöhtem Triglyceridspiegel und kann auf Dauer eine Fettlebererkrankung verursachen.
Beim Abbau von Fructose kommt es zu einem Anstieg des Harnsäurespiegels. Das ist gleichbedeutend mit einem Risiko für Gicht, Adipositas, Nierenschäden bzw. für ein metabolisches Syndrom mit den Symptomen Bluthochdruck und Insulinresistenz; die Folgeerkrankung ist ein Diabetes mellitus Typ 2.

Was ist der Unterschied zwischen "Fructosemalabsorption" und "Fructoseintoleranz"?

Bei einer Fructosemalabsorption (FM) kann die Fructose nur schlecht, oder gar nicht über den Darm in den Körper aufgenommen werden. Bei einer Malabsorption zeigen Betroffene keine Symptome.

Bei einer Fructoseintoleranz (FI) kommt es durch die malabsorbierte Fructose zu Symptomen, da der Körper auf den schlecht, oder nicht richtig aufgenommenen Stoff, reagiert.

Die Ursache für die intestinale Fruktoseintoleranz (IFI) ist demnach das gemeinsame Auftreten von Fruktosemalabsorption und einer zusätzlichen funktionellen Darmstörung. Bei einer Fruktosemalabsorption wird dem Speisebrei im Dünndarm nicht genug Fructose entzogen, sodass ein größerer Teil dieser Fructose in den Dickdarm gelangt. Die funktionelle Darmstörung führt dann dazu, dass die in den Dickdarm gelangende Fructose unangenehme Symptome wie Durchfall, Blähungen oder Schmerzen verursacht, d. h. diesen Teil der Fructose unverträglich macht. 

Welcher Zucker ist bei einer Fructoseintoleranz (intestinal & hereditär) unbedenklich?

Glucose/Dextrose (Traubenzucker) und Maltose (Malzzucker)

Sind FRUNIX® Bonbons zuckerfrei?

Alle FRUNIX-Bonbons sind fructosefrei, aber nicht zuckerfrei. Als Basis dient fructosefreier Glucosesirup (Glucose und Maltose).

Kann man FRUNIX® Bonbons bei einer hereditären Fructoseintoleranz (HFI) bedenkenlos konsumieren?

Ja, die Bonbons sind fructosefrei und auch bei einer HFI gut verträglich.

Welcher Zucker ist in FRUNIX® Bonbons enthalten?

Die Bonbons bestehen hauptsächlich aus Glucose und Maltose. 

Sind die FRUNIX® Bonbons, HONIX® und der HUSTNIX®-Hustensaft sorbitfrei?

Ja, sowohl die Bonbons, unser Brotaufsrtrich mit Honiggeschmack und der Hustensaft enthalten keinerlei Zuckeralkohole, wie Xylit (Birkenzucker), Erythrit, Mannit oder Sorbit.

Weshalb sollte ich bei einer Fructoseintoleranz keine „zuckerfreien“ Bonbons genießen?

Die bei zuckerfreien Produkten in der Regel verwendeten Zuckeralkohole verhindern die Verstoffwechselung von Fructose im Dünndarm zusätzlich. Sobald gleichzeitig mit Fruchtzucker Zuckeralkohole konsumiert werden, "kümmern" sich die notwendigen Transporter um die Zuckeralkohole und stehen für den Transport von Fructose nicht mehr ausreichend zur Verfügung, wodurch die bekannten Symptome (Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall etc.) entstehen können.

Sind die FRUNIX® Bonbons aus biologisch hergestellten Zutaten?

Nein, die verwendeten Zutaten stammen nicht aus biologischer Landwirtschaft, werden aber ohne Genmanipulation hergestellt.

Bietet FRUNIX® auch biologische Produkte an?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten: Für die Produktion unseres HONIX® und HUSTNIX® verwenden wir zwar BIO-Glucosesirup - da FRUNIX® aber noch nicht bio-zertifiziert ist, darf die biologische Herkunft der Zutaten nicht auf der Verpackung angegeben werden. 

Warum steht auf der FRUNIX® Verpackung der Gehalt von <0,1g Fructose, obwohl „ohne Fructose“ angegeben ist?

Diese Bezeichnung entspricht den gesetzlichen Kennzeichnungspflichten (obwohl tatsächlich keine Fructose enthalten ist).

Sind die FRUNIX® Bonbons für Diabetiker geeignet?

Der verwendete Glucosesirup besteht zu über 20% aus langen Maltoseketten, sodass die Aufnahme ins Blut langsamer erfolgt, als bei der Einnahme von reinem Traubenzucker. Der regelmäßige Konsum von FRUNIX®-Bonbons bei Diabetes wird nicht empfohlen, jedoch hilft der Wechsel auf eine fructosearme Ernährung dabei, Diabetes Typ 2 erst gar nicht entstehen zu lassen.

Wie sind die FRUNIX® Bonbons nach Anbruch der Verpackung aufzubewahren?

Am besten werden die Bonbons kühl, trocken und luftdicht gelagert (verschraubbares Glas).

Meine FRUNIX® Bonbons sind abgelaufen – sind sie noch genießbar?

Die Bonbons sind auch nach Ablauf noch genießbar – es kann sich aber die Form durch Einwirkung von Luftfeuchtigkeit und/oder Wärme verändern und die Bonbons können zu kleben und zerlaufen beginnen.

Sind die FRUNIX® Bonbons bei einer Histaminintoleranz (HI) verträglich?

Bedingt – es wird bei allen Bonbonsorten bei der Produktion bewusst auf Citronensäure verzichtet. Bei den verwendeten Ölen und Aromen kommt es aber auf die individuelle Toleranzgrenze an: in den Kräuterbonbons werden Kräuteröle verwendet, welche unter Umständen bei einer stark ausgeprägten HI nicht gut vertragen werden. Die Johannisbeer-Cranberry-Bonbons enthalten keine histaminhaltigen oder Histamin freisetzenden Inhaltstoffe und sind nach Kundenrückmeldungen sehr gut verträglich.

Als Zutat bei den Bonbons wird Äpfelsäure verwendet – darin ist doch Fructose enthalten?

Nein, Äpfelsäure enthält keine Fructose (obwohl die Bezeichnung dies vermuten ließe) und ist auch bei einer Histaminintoleranz gut verträglich.

Ist der HUSTNIX® Hustensaft bei einer hereditären Fructoseintoleranz verträglich?

Ja, der Hustensaft enthält knapp unter 0,1g Fructose pro 100g Hustensaft. Beim Verzehr der empfohlenen Menge von 15ml pro Tag stellt diese Menge kein Problem dar.

Der HUSTNIX® Hustensaft enthält Alkohol? Ist er für Kinder geeignet?

Der Hustensaft kann ab einem Alter von zwei Jahren verabreicht werden.

Enthält der HUSTNIX® Hustensaft Zuckeraustauschstoffe oder künstliche Süßstoffe?

HUSTNIX® Hustensaft enthält weder Zuckeraustauschstoffe, noch künstliche Süßstoffe. Für die Produktion des HUSTNIX® wird ausschließlich fructosefreier Glucosesirup, sowie Fluidextrakte (Thymian und Spitzwegerich) in Pharmaqualität nach Arzneimittelbuch, verwendet. Für die Herstellung der Kräuterextrakte wird Ethanol als Extraktionsmittel verwendet. HUSTNIX® wird ohne Konservierungsstoffe (z.B. Parabene) hergestellt.

Wie soll ich den HUSTNIX® lagern?

Der HUSTNIX®-Hustensaft sollte bei Zimmertemperatur gelagert werden, da es bei niedrigen Temperaturen zu einer Kristallisation des Sirups kommen kann. HUSTNIX®-Hustensaft ist auch geöffnet mehrere Wochen bei Zimmertemperatur haltbar. Sollte es durch zu kalte Lagerung zu einer Kristallisation gekommen sein, kann der Hustensaft durch Erwärmen im Wasserbad wieder verflüssigt und anschließend bedenkenlos konsumiert werden.

Wo kann ich FRUNIX®-Produkte direkt beziehen?

Unsere Produkte sind immer über unseren Onlineshop beziehbar. Seit Kurzem sind unsere Produkte in Deutschland auch im Einzelhandel erhältlich: 

Seit Juli 2020 gibt es FRUNIX® in einigen GLOBUS-Filialen. Ab Herbst werden unsere Kräuter-Bonbons und HUSTNIX®-Hustensaft in allen deutschen Apotheken zu kaufen sein.

In Österreich werden unsere Produkte ab Sommer/Herbst in "gewusst-wie" Filialen und bei "prokopp" gelistet und dort für unsere Kunden direkt erhältlich sein. 

 

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